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GERRITS REVIEWS

Donnerstag 14.04.2005

Bennie Wallace mit Alwin Queen und Danton Boller

Gigantisch Gut

Wie sieht es aus, wenn sich drei Weltklasse-Musiker zu einem Konzert treffen? Der Jazz-Club ist prall gefüllt, die Stimmung ist super - und die Musik einfach gigantisch gut. Der berühmte Tenorsaxofonist Bennie Wallace, oft mit Ben Webster verglichen, setzt auf eine mitreißende Mischung von traditionellen Standards (beispielsweise Papermoon) und modernen Arrangements, auf lyrische Untertöne genauso wie röhrende, ungeheures Atemvolumen fordernde Solo-Elemente.

Und wer Alwin Queen schon einmal zuschauen und -hören durfte, weiß, wie locker und leicht er sein Instrument beherrscht und mit wie viel Können, Humor und Ausstrahlung er spielt.
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Doch auch Danton Bollers Solos auf dem Kontrabass zeigen, dass in dem "Hintergrund-Instrument" so Einiges steckt, was ihm nur wenige entlocken können... Schön war auch, wie Bennie Wallace und Alwin Queen immer wieder versuchten, den etwa 20 Jahre jüngeren Danton Boller im Zusammenspiel "anzutreiben". Dieser nahm die Herausforderung gerne an und konnte hervorragend mithalten, wenn es wieder von Alvin Queen hieß: "Go ahead" oder einfach nur "Aha".

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