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GERRITS REVIEWS

Montag 17.01.2005

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Dennis Frehse im Club

Erst einmal warmgesp"Gut war er ja schon immer", das wussten viele der Zuhörer im ausverkauften Jazz Club am Lindener Berg ja bereits, beispielsweise durch Dennis´ Preise im Nachwuchswettbewerb "Winning Jazz". Doch das im mit "summa cum laude" abgeschlossenen Studium am berühmten Berklee College in Boston Gelernte zeigt wieder einmal, dass doch alles noch steigerungsfähig ist. Wenn man erst 25 Jahre zählt, sowieso.

Die Aufregung stand Dennis Frehse auf der Stirn, wenn auch nicht auf dem breiten, gewinnenden Lächeln, geschrieben. "Für mich ist es ein Traum, hier das erste Mal spielen zu dürfen. Bin ich hier doch sozusagen großgeworden. Leider ist Mike nicht dabei - aber ich habe ihm ein Schlagzeugsolo gewidmet, das gibt es aber erst im zweiten Set..."

ielt begeisterten die drei jungen Musiker, der Hannoveraner Dennis Frehse (dr), der Luxemburger Michel Reis (p) und der Amerikaner Michael Oien (b) mit unglaublich gutem Spiel. Mit konzentrierter Freude gaben sie Songs aus eigener Feder von Dennis Frehse und Michel Reis der im Sommer aufgenommenen ersten CD "Young mind" zum "besten", wirklich zum "besten". Aber auch wunderschöne, kraftvolle Variationen bekannter Stücke, beispielsweise von John Coltrane oder "Caravan" von Duke Ellington waren zu hören. Fragt man sich bloß, wie die drei spielen, wenn sie erst mal 40 sind - oder gar 60...

Gänsehaut gab es nicht nur bei dem "Schlagzeugsolo für Mike", in dem eigens für ihn geschriebenen Stück "Mister Jazz". Hoffentlich kommt er bald wieder, nicht erst mit 40.

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