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GERRITS REVIEWS

Montag 10.02.2014

JOE LOCKE FEAT. KENNY WASHINGTON / INT

Weltklasse mit viel Herz und Rhythmus

Die Besetzung an diesem Montagabend im Jazzclub sprach für sich. Joe Locke hatte nicht nur mit Kenny Washington einen Weltklasse-Musiker dabei, auch Dado Moroni, Darryl Hall, Ernesto Simpson und natürlich Joe Locke selbst spielten einfach unglaublich. Mit „absoluter Leichtigkeit“ und geprägt von gegenseitigem Respekt und Freundschaft gaben sie die Kompositionen aus den Alben „Lay down my Heart“ und „For the Love of You“ zum Besten, mit faszinierender Schnelligkeit, interessanten Wechseln zwischen den Instrumenten, viel Rhythmus und ganz viel Herz. Persönlicher Favorit war ein Arrangement des Jazzklassikers „There´s no sunshine when she´s gone“, immerhin aus dem Jahr 1971 und trotzdem in dieser Version unkonventionell und wunderschön.

Joe Locke (vibes), Kenny Washington (voc), Dado Moroni (p), Darryl Hall (b), Ernesto Simpson (dr)

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