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GERRITS REVIEWS

Montag 23.09.2013

HEIMATKLÄNGE, JAZZ ART NIEDERSACHSEN

Erdverbundene Melodien mit schrägen Tönen

Was für ein Start in die neue Saison! Man stelle sich vor: Fünf fantastische Bläser, ein Pianist, ein Bassist und ein Schlagzeuger treffen sich. Sie kommen aus Niedersachsen, aus der Normandie und aus Österreich. Sie machen Musik und „sprechen“ mit ihren Instrumenten von ihren Wurzeln. Das Ergebnis ist einfach überwältigend: Erkennbar sind eingängige Melodien, vom französischen Trinklied bis zu „Dat du meen Leevsten bist“, doch ihren Instrumenten entlocken die Musiker teilweise Töne, die man meint, in der Kombination noch nie gehört zu haben. Sie harmonieren perfekt, sind sehr rhythmisch und überraschen immer wieder.

An diesem Abend weiß man nicht, was als nächstes kommt, denn jeder der Musiker leistet einen eigenen Beitrag. Ein total gelungenes, spannendes Projekt! Persönlicher Favorit des Abends, das wienerische „Umbadum, in feiner Panier“ (Rundherum im Sonntagsanzug).


Martin Eberle (tp/flh), Ulli Orth (saxes/flt/b-cl), Helmut Neugebauer (a-sax/a-flt), Laurent Dehors (saxes/cl/b-cl) , Jörn Marcussen Wulff (tb/tub), Bastien Stil (p/tb/tub), Michael Büning (b), Hannes Clauss (dr/daburka)

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