Musiker Bild

MONTAG 18.11.2002

archiv

20:30 UHR

ABRAHAM BURTON GROUP
FEAT. STEVE DAVIS / NEW YORK
"THE BURNING SAXOPHON"
JazzClub Hannover
Wer kennt sie nicht, die junge New Yorker Jazzgeneration: Roy Hargrove, Joshua Redman, Javon Jackson, Antonio Hart, Cyrus Chestnut, Geoff Keezer, Don Byron etc, etx. Die Festivals reißen sich um sie. Ein weiterer Name in der Reihe dieser jungen Gipfelstürmer ist der des Saxophonisten Abraham Burton. 1971 wurde er in New York geboren und ist Absolvent des African-American-Music-Program der University of Hartford's Hartt School. Er ist Schüler von Meisterdrummer Michael Carvin und insbesondere von Altsaxophonist Jackie McLean. Seine "on-stage"-Erfahrungen hat er vorwiegend mit Art Taylor's Wailers gesammelt, mit denen er vier Europatourneen unternahm. Zwei CD's sind während dieser Zeit entstanden. Heute spielt Abraham Burton zwar meist mit eigenen Gruppen, ist in New York aber auch häufiger mit anderen Top-Musikern wie Roy Haynes, Louis Hayes, Hohn Hicks, Arthur Blythe, Roy Hargrove und der Mingus Big Band zu hören. So, wie einst Jackie McLean - von Charlie Parker inspiriert - dessen Musik er weiterentwickelt hat, so ist es heute an Abraham Burton, die Message weiterzutragen. Und er ist auf dem besten Wege. Sein Quartet hat bereits das gewohnte Bebop-Terrain verlassen und lotet selbstbewußt und mutig die Möglichkeiten jenseits der traditionellen Bop-Grenzen aus. Abraham kommt wieder mit Spitzenmusikern wie Orrin Evans (p), Tassili Bond (b), Nasheet Waits (dr), mit Posaunist Steve Davis ist ein besonderes musikalisches Bonbon dabei. Davis ist bekannt geworden durch seine Zusammenarbeit mit Art Blakey, Jackie McLean und insbesondere Chick Corea.